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Warum ist das so?
In vielen Fällen werden die Folgen von Karies behandelt, während ihre Vorbeugung vernachlässigt wird. Und es ist die Prävention, die die Grundlage für eine langfristige Mundgesundheit bildet.
Wie entsteht Karies?
Karies entsteht nicht plötzlich – es handelt sich um einen schleichenden Prozess, der mit der Ansammlung von Zahnbelag beginnt. Zahnbelag (Plaque) ist eine klebrige Ablagerung aus Speiseresten, Speichel und Bakterien, die sich täglich auf der Zahnoberfläche bilden. Auf den ersten Blick ist es fast unsichtbar, doch mit der Zeit verändert es die Zahnfarbe, und wenn es aushärtet und gelblich wird, verwandelt es sich in Zahnstein. Genau das ist der ideale Nährboden für Karies.
Die erste Veränderung, die beobachtet werden kann, ist eine leichte Verfärbung der Zähne – weißer, bräunlicher oder dunkler Fleck. Wenn in diesem Stadium nichts unternommen wird, bildet sich ein Loch im Zahn und die Bakterien dringen tiefer bis zur Zahnpulpa vor. Dann treten starke, ständige Schmerzen auf, die einer sofortigen Behandlung bedürfen.
Zahnkaries bei Kindern und Jugendlichen
Kinder und Jugendliche sind eine besonders gefährdete Gruppe, wenn es um Zahnkaries geht. Ihre Zähne befinden sich noch in der Entwicklung und die Mineralisierung des Zahnhartgewebes ist noch nicht vollständig abgeschlossen und deshalb sind sie anfälliger für Zerstörung. Genau deswegen sollten die ersten Zahnarztbesuche schon in jungen Jahren beginnen.
Darüber hinaus können sich im späteren Leben zusätzlich zu bestehender Karies Parodontalerkrankungen entwickeln, die Zahnfleisch und Knochen – die Strukturen, die den Zahn im Kiefer halten – beeinträchtigen. Karies und Parodontitis zusammen können zu Zahnverlust führen, die Ästhetik des Lächelns beeinträchtigen und das Selbstvertrauen nachteilig verändern.
Vorbeugung – das beste Heilmittel gegen Karies
Die gute Nachricht ist, dass Karies in vielen Fällen verhindert werden kann – aber nur wenn rechtzeitig gehandelt wird. Der Schlüssel liegt bei regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt und der richtigen Mundhygiene zu Hause.
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen ermöglichen:
Mindestens zweimal jährlich sind Zahnarztbesuche empfehlenswert, bei Kindern auch öfter – insbesondere bei Kariesneigung, kieferorthopädischer Therapie oder anderen spezifischen Bedürfnissen.
Was kann man sonst noch zu Hause machen?
Die Vorsorge endet nicht in der Zahnarztpraxis. Auch zu Hause ist es wichtig, gesunde Gewohnheiten zu entwickeln und aufrechtzuerhalten:
Fazit: Mit Prävention zu einem gesunden Lächeln im ganzen Leben
Zahnkaries ist keine Krankheit, die man abwarten sollte – sie ist weitgehend vermeidbar. Regelmäßige Zahnarztbesuche, professionelle Zahnreinigung und die tägliche Zahnpflege sind der beste Schutz vor Karies und Parodontalerkrankungen.
Ein gesundes Lächeln kommt nicht von selbst – es ist das Ergebnis richtiger Pflege und rechtzeitiger Entscheidungen. Beginnen Sie noch heute mit der Prävention und sorgen Sie für ein Lächeln, das ein Leben lang anhält.
Autor: Dr. med. dent. Miljković


